Aktuelles
Gärtnerpräsident vermittelt aktuelle Themen der Gartenbau-Branche

Zentralverband Gartenbau als „unverzichtbarer Ansprechpartner“
für Ingrid Fischbach

(ZVG) „Als Zusammenschluss der gartenbaulichen Berufsorganisationen ist der Zentralverband Gartenbau der wichtigste Ansprechpartner der Branche. Der regelmäßige Austausch über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen ist daher unverzichtbar“, so äußerte sich die Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach nach dem Treffen mit Heinz Herker, dem Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), in Bochum.

Herker hatte Ingrid Fischbach, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am Samstag, 11. Dezember, in seinen Betrieb eingeladen, um aktuelle Themen der Branche zu diskutieren. Thematisiert wurden bei diesem Gespräch unter an-derem der Pflanzenschutz, das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz und die Verpackungsver-ordnung. Hier zeigte die Abgeordnete Verständnis für die Sorge der Gärtner, dass Töpfe zur Verpackung gehören sollen; Unterstützung sagte sie zu bei der Versicherungssteuer.

Auch die Umsatzsteuer für Pflanzen und Blumen war Gegenstand des intensiven Gespräches. Heinz Herker: „Wir hoffen darauf, dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz auf Pflanzen und Blumen auch zukünftig beibehalten wird.“ Ingrid Fischbach: „Ich bin mir der immensen Bedeutung des momentan gültigen Umsatzsteuersatzes für Pflanzen und Blumen für die Branche bewusst. Etwaige Preiserhöhungen hätten speziell in diesem Bereich große Verkaufseinbußen zur Folge und würden Einnahmeverluste und Arbeitsplatzabbau im großen Ausmaß nach sich ziehen. Daher stehe ich hinter den Forderungen des Zentralverbandes Gartenbau.“

Zahlreiche weitere Vertreter des gärtnerischen Berufsstandes hatten sich in den vergangenen Wochen insbesondere für das Thema Umsatzsteuer eingesetzt und in persönlichen Gesprächen der Politik die Problematik dargelegt. (Quelle: ZVG)

 
Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Ökosteuer entlasten Gartenbau-Branche

Bundesregierung will nochmals nachbessern

(ZVG) Weitere Entlastungen für die Gartenbau-Branche versprechen die Beschlüsse des Koalitionsausschusses der Bundesregierung vom vergangenen Sonntag zur Ökosteuer. Nachdem in den ersten Entwürfen des Haushaltsbegleitgesetzes geplant war, die Erstattungssätze der Ökosteuer für energieintensiv produzierende Unternehmen massiv zu reduzieren, wurden diese jetzt bereits zum zweiten Mal wieder nach oben angepasst.

„Unsere Bemühungen haben Früchte getragen“, so der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Dr. Siegfried Scholz. „Die Regierungskoalition hat die Argumente der Wirtschaft bewertet und die Erstattungssätze der Ökosteuer nochmals angepasst.“ In einer Abstimmung zwischen den beteiligten Ressorts müssen jetzt noch die Details festgelegt werden, die sowohl das Energiesteuer- wie auch das Stromsteuergesetz betreffen.

Nach ersten Informationen wird der Sockelbetrag, ab dem eine Steuerentlastung gewährt wird, nicht wie geplant von 205 € auf 500 €, sondern nur auf 250 € angehoben und auch die Erstattungssätze nur moderat abgesenkt. Dies hätte zur Konsequenz, dass z.B. eine Steuerentlastung beim Einsatz von Heizöl ab einem Verbrauch von 16.300 l greifen würde.

Für 2010 gelten noch die alten Erstattungssätze. Unternehmen die für 2009 noch keinen Antrag auf Erstattung der Ökosteuer gestellt haben, sollten die Frist bis zum 31.12.2010 nicht versäumen. Das Antragsformular 1118 ist unter www.zoll.de zu finden.

 


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